Über mich

Wir alle haben zwei Leben.
Das Zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur Eins haben. 

 

Mein Name ist Wiebke Vormstein. Ich bin Diplom-Grafikerin und Servicehundetrainerin sowie Mutter von zwei wunderbaren Kindern und Oma eines bezaubernden Enkels. Im jungen Erwachsenenalter musste ich mich entscheiden: werde ich eine Bäuerin, die malt oder eine Malerin, die „bäuert“? Und so habe ich mich nach der Geburt meiner Kinder für die malende Bäuerin entschieden. Viele Jahre habe ich einen kleinen Bauernhof mit Kühen, Schafen, Hühnern u.v.m. bewirtschaftet, das Familienleben genossen und war „nebenbei“ kreativ tätig. So habe ich z.B. Kinderbücher illustriert, Menschen- und Tierportraits gemalt und Bühnenbilder für die Ballettaufführungen meiner Tochter gestaltet. Intensiv habe ich auch immer mit meinen Hunden gelebt und eigene Würfe großgezogen. 

Seit 1999 arbeite ich mit meinen Hunden in einer Behindertenwerkstatt in der Kunsttherapie und tiergestützten Therapie mit Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Seitdem ich im Jahr 2000 die Ausbildung zur Servicehundetrainerin absolviert habe, habe ich Rollstuhlbegleithunde und andere Servicehunde (Signalhunde, Epilepsiehunde) und Therapiehunde (z.B. für die Ergo-, Physio- oder Psychotherapie) sowie Schul- und Kindergartenhunden ausgebildet.

Inzwischen sind meine Kinder erwachsen und ich musste in Folge meiner Scheidung meinen kleinen Bauernhof verlassen. Auch wenn mir der Abschied vom puren Landleben zunächst schwer fiel, schätze ich es inzwischen sehr, nun mehr Zeit fürs Zeichnen, Malen und Bildhauern zu haben. Mein Interesse gilt dabei vor allem den Menschen und ihren Beziehungen sowie der Natur und den Tieren. Neben einem liebenswerten Hunderudel sind der Bäuerin noch einige Hühner und ein Garten geblieben. Jetzt, in meinem „zweiten Leben“ – jetzt ist die Zeit der Malerin und Bildhauerin gekommen! Ich freue mich darauf!